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Als Führungskraft eine Krise zu erleben, ist besonders herausfordernd. Sie erleben diese sowohl in Ihrer Rolle als Privatperson wie auch in Ihrer Rolle als Führungskraft. Gerade die aktuelle Krise, die Corona-Krise, die uns alle betrifft, zeigt dies ganz deutlich. Umso wichtiger sind Strategien und Tipps wie Sie als Führungskraft diese Krise gut bewältigen können. So betrachten wir zunächst die  Herausforderungen der Krise als Führungskraft. Dann erfahren Sie, wie Sie sich selbst gut stärken und ausreichend auf sich selbst achten können.

Und plötzlich war die Krise da

Einige Krisen kann man nicht voraussehen. Man wird überraschend damit konfrontiert und muss sich der Krise dann so gut es geht stellen. Dies gilt meines Erachtens auch für die aktuelle Corona-Krise. Ende des Jahres 2019, als die Pläne und Ziele für 2020 aufgestellt wurden, hatte kein Unternehmen und keine Führungskraft dies im Sinne. In einigen Unternehmen war stattdessen Wachstum angesagt.

So zählen Krisen wie die Corona-Krise zu Herausforderungen, auf die sich die Unternehmen und entsprechend die Führungskräfte und Mitarbeiter nicht haben vorbereiten können. Prävention und proaktives Verhalten war nicht möglich. Dazu kommt oftmals wie auch jetzt, dass die Krise viel Unsicherheit und Ungewissheit mit sich bringt.

Unsicherheit ist allgemein, aber auch im Unternehmenskontext ein meist großer Stressauslöser. So ruft auch jetzt die ungeplante Krise mit schwer vorhersehbaren Konsequenzen eine große Unsicherheit bei den Menschen und in Unternehmen hervor mit ganz unterschiedlichen Reaktionen. (Hier erfahren Sie mehr von möglichen Stressreaktionen am Arbeitsplatz.)

Der erste Schock ist hinter uns

Da wir uns nun schon einige Wochen mit der aktuellen Krise auseinandersetzen, haben die meisten den ersten und gravierendsten Schock schon hinter sich. Einige Führungskräfte und Mitarbeiter haben sicher zunächst eine Schockstarre erlebt. Eine ganz menschliche Reaktion.

Die große Unsicherheit und die schwer vorhersehbaren Folgen für Gesellschaft, Unternehmen und den einzelnen Menschen führen oft zu Ängsten. Manchmal sogar bis hin zu Panikgefühlen.

Und nach und nach wird versucht, die Krise besser verstehen zu können und kleine Schritte und Maßnahmen abzuleiten und umzusetzen. Wir sind sozusagen ins Handeln gekommen und können aktiv/er werden. Dies ist oftmals schon ein etwas angenehmerer Zustand.

Folgen für das Unternehmen – Home-Office und Kurzarbeit

Im Idealfall kann in Ihrer Branche noch weiter gearbeitet werden und die Krise mit dem Lockdown hat nicht komplett zum Betriebsstillstand geführt.

Möglicherweise wurden auch bei Ihnen im Unternehmen alle Mitarbeiter – soweit realisierbar – ins Home-Office geschickt. Vielleicht musste zeitweise Kurzarbeit beantragt werden. Hoffentlich nur für eine kurze Zeit.

Spürbare Veränderungen wird es sicher gegeben haben, mit denen Sie persönlich wie auch als Führungskraft gegenüber Ihren Mitarbeitern einen Umgang und eine passende Strategie finden mussten und weiter noch müssen.

Vermutlich versuchen Sie so gut es geht, mit der neuen Situation als Führungskraft umzugehen. Oft hört man in der letzten Zeit den Ausdruck „Wir machen das Beste daraus“.

Doch das ist sehr vielschichtig, individuell und gar nicht so einfach umgesetzt wie gesagt. Je nach Konsequenzen der Krise für das Unternehmen ist dies keine leichte Aufgabe.

Mögliche Herausforderungen als Führungskraft in der Krise

Wie ich schon aufgeführt habe, sind – je nach Branche – unterschiedliche Herausforderungen der Krise zu spüren.

Das Unvorhergesehene und die Unplanbarkeit sind in dieser Krise sicher etwas Bedeutsames. Es hat Sie als Führungskraft – wie auch das ganze Unternehmen und die ganze Gesellschaft – plötzlich vor eine ganz neue Situation gestellt.

Das schwer Greifbare und das fehlende Wissen sind für alle von uns herausfordernd. Wie gefährlich das Ganze ist, was als Maßnahmen nötig ist, wie lange das Ganze gehen wird, wen man vor allem schützen muss, was dies wirtschaftlich bedeuten wird, welche noch gar nicht absehbaren weiteren Konsequenzen es geben wird. All dies sind Ungewissheiten, die zu Unsicherheit, Stresserleben und Angst führen können. (Hier erfahren Sie, wie Sie Stressreaktionen erkennen können.)

Die verschiedenen Rollen, die Sie als Führungskraft einnehmen, sind ernst zu nehmen, aber auch gut zu handeln. So sind Sie im Unternehmen als Führungskraft in einer ganz besonderen Verantwortung. Wie kommunizieren Sie mit Ihrem Team, wie können Sie Ihr Team gerade jetzt so gut es geht führen? Wie können Sie in diesen unsicheren Zeiten Sicherheit, Vertrauen, Zuversicht und Perspektive geben?

Doch Sie sind auch Privatperson. Sie haben möglicherweise eigene Ängste und Sorgen, gesundheitliche oder finanzielle. Sie sind Vater oder Mutter, manchen sich Gedanken um Ihre Kinder. Versuchen Home-Schooling neben dem Home-Office so gut es geht zu realisieren. Sie sorgen sich um Ihre eigenen Eltern. Vielleicht zählen Sie auch persönlich zu den Risikopersonen oder jemand in Ihrer Familie zählt dazu.

Möglicherweise haben Sie noch ganz andere Rollen und Verpflichtungen und Herausforderungen in der Krise.

In jedem Fall wird Ihnen als Führungskraft in der Krise sehr viel abverlangt und Sie müssen vielfältigen Interessen nachkommen. Sicher vollbringen Sie tagtäglich eine enorme Leistung. Nicht nur vom Workload und der Komplexität her, sondern auch von der psychischen Belastung her.

Führen in der Krise

Führen in der Krise betrifft zwei Aspekte, die beide gleich wichtig sind:

1.) Wie gehe ich als Führungskraft mit mir in dieser Krise, in dieser Herausforderung um, damit ich die Krise gut überstehe und gesund und gestärkt aus ihr herauskomme? Wie kann ich jetzt besonders auf mich achten?

2.) Wie führe ich jetzt als Führungskraft vertrauensvoll, stärkend und Mut machend? Wie achte ich gerade jetzt auf meine Mitarbeiter? Wie kann ich jetzt meine Mitarbeiter „sicher durch die stürmische See begleiten“?

Meines Erachtens geht das eine nur mit dem anderen! Nur, wenn 1.) gegeben ist, kann eine Führungskraft authentisch 2.) erfüllen. Ansonsten fällt dies schwer.

Dieser Beitrag hat Punkt 1.) als Fokus. Es geht um Sie als Führungskraft und Mensch. Wie Sie selbst jetzt in der Corona-Krise – aber ganz genauso in einer anderen denkbaren Krise – für sich selbst gut sorgen und selbst Kraft, Zuversicht und Mut bekommen können.

Als Führungskraft immer ausreichend auf sich selbst achten

Bei allen diesen Herausforderungen, die diese Krise und Krisen generell Ihnen als Führungskraft mitbringen, sind die Selbstfürsorge und das achtsame Selbstmanagement sehr wichtig.

So möchte ich Ihnen im Folgenden einige Tipps geben, wie Sie als Führungskraft gerade jetzt in der Krise ausreichend auf sich selbst achten und sich selbst stärken können.

Denn um Ihre eigenen Mitarbeiter authentisch und gut stärken, unterstützen und durch die Krise begleiten zu können, ist es äußerst wichtig, sich ausreichend und achtsam um sich selbst zu kümmern.

Außerdem ist dies wichtig, da Sie auch ein Vorbild für Ihre Mitarbeiter sind.

Und deshalb wiederhole ich das in diesem Beitrag auch bewusst so oft.

Wie Sie wiederum gut für Ihre Mitarbeiter sorgen können und vertrauensvoll und authentisch durch die Krise begleiten, erfahren Sie demnächst in meinem Folgebeitrag.

Nun schauen wir nach Ihnen. Gemäß dem Baummodell von do care! von Dr. Anne Katrin Matyssek (vom Führungsseminar „Gesund Führen – sich und andere“) können Sie sich als Führungskraft im Idealfall „als Baumstamm mit guten Wurzeln“ für Ihr Team vorstellen. Wenn Sie gute und kraftvolle Wurzeln haben – also ausreichend Selbstfürsorge, Belastungsabbau und Ressourcenaufbau – dann können Sie gute Früchte ernten. Und dies gilt auch in Krisenzeiten wie diesen.

7 Tipps für Sie als Führungskraft in der Krise

Im Folgenden möchte ich Ihnen 7 Tipps und Strategien vorstellen, um achtsam und gestärkt als Führungskraft durch die Krise zu kommen.

Dabei geht es um eine ausreichende Selbstfürsorge, ausreichend Achtsamkeit, gute & gesunde Selbstführung und Stärkung Ihrer Resilienz, also psychischen Widerstandskraft.

Die Krise geht schon länger und wir wissen nicht, wann es zu Ende sein wird. Deshalb ist es essentiell, ausreichend auf sich zu achten.

1. Achten Sie auf einen geregelten Tagesablauf

Möglicherweise ist der übliche Tagesablauf bei Ihnen durcheinander gebracht. Statt im Office sind Sie nun im Home-Office. Statt Geschäftsreisen gibt es nun einen Video-Call nach dem anderen.

Vielleicht sind Sie mit PartnerIn gemeinsam am Betreuen der Kinder aufgrund von geschlossener Kita oder Home-Schooling. Vielleicht sind Sie schon am arbeiten in einzelnen Blöcken oder einer von Ihnen ganz früh und der andere recht spät.

Wie auch immer Sie sich hier entscheiden, versuchen Sie möglichst etwas Kontinuität hier hineinzubringen. Dies erhöht das Sicherheitsgefühl. Und Routinen helfen uns, schneller und effizienter in den Arbeitsmodus zu kommen.

Zusätzlich ist dies für die Kinder hilfreich. Sie erleben auch eine gewisse Routine, wer für sie gerade zuständig ist. Auch ihnen fehlen die üblichen Routinen von Kita oder Schule.

2. Machen Sie regelmäßig Pausen und sorgen Sie für Erholung und Abstand

Bei mancher Führungskraft von Ihnen wird der berufliche Alltag ziemlich Kopf stehen. Und vieles ist aktuell sicher nicht gut planbar.

Doch trotz hoher Betriebsamkeit oder großer Unsicherheit oder starkem Druck ist es gerade jetzt wichtig, sprichwörtlich einmal „durch zu schnaufen“. Das bedeutet in Ruhe zu atmen und ausreichend Luft zu holen, das mögliche Hamsterrad zu verlassen und dem Körper wie dem Geist zu signalisieren, dass der Stress nachlässt.

Was heißt das konkret?

Es geht darum, ausreichend Selbstfürsorge zu machen – kleine und größere Pausen, gesundes Essen und ausreichend Schlaf.

Strukturieren Sie zum Beispiel Ihren Alltag so, dass Sie zwischen verschiedenen Telefonkonferenzen oder Video-Calls eine kleine Pause machen. Ein Glas Wasser oder einen Espresso oder einen Tee trinken – bewusst und achtsam. Dabei – wenn möglich – den Raum wechseln und sich etwas bewegen. Oder einen Augenblick aus dem Fenster schauen. Oder die Augen schließen und in Ruhe mehrmals ein- und ausatmen.

Achten Sie auf eine Mittagspause. Vielleicht waren Sie im Office gewöhnt, dass Sie täglich Lunch-Termine hatten, die aktuell aufgrund der Home-Office-Tätigkeit oder der noch geschlossenen Kantine wegfallen.

Vielleicht können Sie sich etwas zu Essen holen oder möglicherweise gemeinsam zuhause mit PartnerIn oder der ganzen Familie eine Mittagspause machen. Es tut gut, regelmäßig zu essen und in dieser Zeit über etwas ganz anderes als den Job oder die Krise zu reden. Gleiches gilt für Mittagspausen mit Kollegen, falls Sie wieder im Office sind.

Am Abend, wenn Sie momentan vielleicht nur das Zimmer wechseln müssen, kann der übliche Heimweg von der Arbeit zum Abstand-Finden und Erholen fehlen. Suchen Sie hier ein neues und gut passendes Ritual. Eine Runde Sport machen (zum Beispiel Laufen oder spazieren gehen oder Yoga zuhause machen), mit den Kindern noch einmal raus gehen oder zuhause gemeinsam etwas tanzen, toben oder spielen.

(Hier erhalten Sie noch weitere Ideen von mir, wie Sie Erholung und kleine Erholungspausen in Ihren anspruchsvollen Alltag integrieren können.)

3. Nehmen Sie Abstand von der Krise

Sicher müssen Sie für Ihre Rolle als Führungskraft gut informiert sein. Ausreichend informiert, aber nicht zu sehr verunsichert, sollte die Devise sein.

Wie häufig lesen Sie die Neuigkeiten im Netz oder in der Tageszeitung? Wie oft hören Sie einen Podcast oder die Nachrichten im Radio? Wie häufig reden Sie bei der Arbeit aber auch nach der Arbeit über das aktuelle Thema?

Wie geht es Ihnen damit, wenn sich viele Stunden des Tages um die Krise drehen? Wie können Sie am Abend einschlafen?

Meist tut uns das nicht gut, wenn wir ständig mit einer Lupe auf die Herausforderung und Probleme schauen und unsere Gedanken nur noch darum kreisen.

Deshalb ist es empfehlenswert, darauf zu achten, generell den persönlichen Austausch wie auch den medialen Konsum zum Krisenthema, wie aktuell Corona, zu minimieren und zu beschränken.

Auch am Abend kann es ungünstig sein, zu lange mit der/dem PartnerIn über die aktuellen oder neuen Herausforderungen zu reden und lange Nachrichten und Talkshows zu sehen.

Fokussieren Sie stattdessen auf etwas anderes, das Sie als positiv erleben.

Und seien Sie einmal neugierig, welchen Unterschied dies mit der Zeit macht.

4. Lernen Sie Ihre eigene Gefühle und Gedanken zu regulieren

Dies ist eine sehr hilfreiche Strategie. Anfangs nicht unbedingt einfach, doch mit der Zeit als Ritual leichter umsetzbar.

Hier denke ich an Situationen, in denen Sie von negativen Gefühlen oder Gedanken geflutet werden. So dass Sie aufgeregt, ängstlich, sorgenvoll oder verärgert werden.

Um nun eine gute (Business-)Entscheidung treffen zu können und so gut es geht klug zu handeln, ist folgendes wichtig: sich zu beruhigen, die Situation so gut es geht für den Moment anzunehmen und dann mit mehr Abstand auf die Situation zu schauen.

Eine regelmäßige kleine Achtsamkeitspraxis kann Sie dabei unterstützen.

Außerdem helfen hier sogenannte Abkühltechniken in Kombination mit Mentaltechniken.

Bewusstes Atmen, erst einmal bis 10 zählen, aus der Situation rausgehen, sich die Arme oder das Gesicht kühl abwaschen, helfen beim emotionalen Abkühlen. Danach können Sie sich (besser) auf die nun wichtigen nächsten Schritte fokussieren.

Oder Sie können auch an etwas gut Gelaufenes oder positives Bevorstehendes denken.

Es wird immer wieder Momente geben, wo Sie den Worst Case sich anschauen, für Ihr Unternehmen, Ihr Team, die Wirtschaft an sich, aber auch private Situationen. Doch wichtig ist auch, sich den umgekehrten Best Case anzuschauen und einen gewissen Optimismus zu entwickeln oder weiter zu stärken.

Ein sehr wichtiger Resilienzfaktor – generell und in heutigen Zeiten umso mehr.

(Hier erfahren Sie mehr über Resilienz und das Meistern von Krisen).

5. Lenken Sie Ihren Fokus auf Positives

Sehr hilfreich ist es, seine Gedanken auf etwas anderes, etwas Positives zu lenken. Wie wäre es, gerade jetzt mit dem Ritual zu beginnen, abends ein Dankbarkeitstagebuch oder ein Positivtagebuch auszufüllen. Denn auch in diesen Zeiten gibt es positive Erlebnisse, die es wert sind, genauer wahrgenommen zu werden.

Dies ist übrigens ein Ritual, dass sich auch gut mit Kindern durchführen lässt. Am Abend vor dem Schlafengehen gemeinsam über die positiven Erlebnisse des Tages zu sprechen.

Auch andere schöne Rituale können für Sie hilfreich sein, um vor dem Schlafengehen Abstand zu gewinnen und ohne Grübeln einschlafen zu können.

Vielleicht beginnt es schon beim gemeinsamen (Familien-)Abendessen. Oder nach den Nachrichten, wenn Sie einen schönen Film oder eine schöne Dokumentation anschauen, auf Balkon oder Terrasse sitzen oder ein Buch lesen.

Ein Hobby könnte helfen, dem Sie aktuell zeitlich als Ausgleich nachgehen können. Manches benötigt nicht viel Zeit, hilft aber, etwas Angenehmes zu erleben. Etwas Handwerkliches zu tun, in der Wohnung eine Kleinigkeit renovieren, etwas für die Kinder nähen. Kleine Dinge sind hier gemeint, die auch zeitlich realistisch sind.

Eine kleine Entspannungsübung direkt vor dem Einschlafen, wie beispielsweise Autogenes Training zum Einschlafen oder eine Meditation zum Loslassen.

(Hier erfahren Sie mehr über die Bedeutung und Wirksamkeit von Entspannung als Ressource im Alltag.)

6. Erkennen und stärken Sie Ihre eigene Resilienz

Wenn Menschen mit großen Herausforderungen und Krisen konfrontiert werden, zweifeln sie zunächst oftmals an ihren Fähigkeiten, diese zu bewältigen und dies auch noch gut.

Geht es Ihnen aktuell mit der Krise genauso?

Da sind Sie gewiss nicht der oder die Einzige.

Doch überlegen Sie nun einmal, welche ganz anderen großen Herausforderungen und Krisen Sie in Ihrem Leben tatsächlich überstanden und sogar gut bewältigt haben?

Vermutlich hätten Sie dies damals auch nicht für möglich gehalten.

Überlegen Sie nun, wie Sie es dann doch geschafft haben. Welche Fähigkeiten oder Strategien haben Ihnen damals geholfen? Was oder wer hat noch dazu beigetragen, die Krise gut zu bewältigen?

Abschließend schauen Sie auf die aktuelle Krise und Ihre ganz persönlichen Herausforderungen durch die Krise. Was könnte von damals auch heute hilfreich sein?

Könnten Sie es sich „einfach gedanklich erlauben“, mutig und zuversichtlich zu sein, erneut eine Krise gut bewältigen zu können?

7. Nutzen Sie kollegialen Austausch und Gespräche mit Mentoren

Für jungen Führungskräfte ist eine Krisensituation möglicherweise die erste dieser Art in der Führungsrolle. Da ist es normal, dass Unsicherheiten entstehen, wie Sie nun richtig mit der Krise umgehen.

Hier kann sowohl kollegialer Austausch auf Augenhöhe wie auch das Gespräch mit einem Mentor hilfreich sein.

Diese Gespräche ermöglichen es Ihnen, Ihre eigenen Fragen und Unsicherheiten im Umgang mit der Krise und hinsichtlich der Kommunikation mit Ihrem Team im Vorfeld zu besprechen.

In einigen Firmen ist es – auch schon vor der Krise, aber jetzt häufiger – ein Ritual, dass die Führungskräfte auf gleicher Ebene sich im Führungskreis austauschen und Fragen in kurzen Calls klären und Ihre gemeinsame Strategie abstimmen.

Sollte dies bei Ihnen noch nicht der Fall sein, können Sie dies möglicherweise anregen und anstoßen. Oder Sie suchen sich informell den passenden und vertrauensvollen Gesprächspartner.

Die 7 Tipps und Strategien im Überblick

Hier finden Sie noch einmal als Überblick alle 7 Tipps und Strategien für Sie als Führungskraft in der Krise:

  1. Achten Sie auf einen geregelten Tagesablauf
  2. Machen Sie regelmäßig Pausen und sorgen Sie für Erholung und Abstand
  3. Nehmen Sie Abstand von der Krise
  4. Lernen Sie Ihre eigene Gefühle und Gedanken zu regulieren
  5. Lenken Sie Ihren Fokus auf Positives
  6. Erkennen und stärken Sie Ihre eigene Resilienz
  7. Nutzen Sie kollegialen Austausch und Gespräche mit Mentoren

 

Mein Führungskräfte-Webinar

Möchten Sie noch weitere Strategien für Sie als Führungskraft kennenlernen?

Dann besuchen Sie mein Webinar speziell für Führungskräfte.

Im Webinar “Gesund Führen in der Krise” erfahren Sie:

Wie Sie sich jetzt als Führungskraft durch Selbstfürsorge und Resilienz stärken und damit Ihre Mitarbeiter noch achtsamer, gesundheitsförderlicher und stärkender unterstützen können.

Im Webinar für Führungskräfte zeige ich Ihnen:

  • Welchen Nutzen Sie durch Gesund Führen haben
  • Wie Selbstfürsorge in Krisenzeiten aussieht
  • Wie Sie als Führungskraft resilienter werden
  • Welchen Nutzen Ihre Mitarbeiter haben
  • Wie Sie Ihre Mitarbeiter achtsamer führen
  • Wie Sie die Ressourcen Ihrer Mitarbeiter stärken

Ich freue mich, wenn wir uns im Webinar sehen und gemeinsam Ihre Strategien für eine gute Krisenbewältigung erarbeiten.

 

Nun wünsche ich Ihnen als Führungskraft alles Gute zum Meistern dieser Krise! Achten Sie ausreichend auf sich!

Herzliche Grüße

Sabine Machowski

 

P.S.: Gerne unterstütze ich Sie als Mitarbeiter, Führungskraft oder Unternehmer mit weiteren Coaching-Impulsen durch meinen Blog. Gerne können Sie sich hierzu für meinen Ressourcenfokus-Newsletter anmelden, um bei Neuigkeiten (wie neuen Blogbeiträgen, kostenfreien Webinaren, Online-Kursen) informiert zu werden.