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Als Führungskraft haben Sie einen großen Einfluss auf die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter. Umso wichtiger sind hier wirksame und erprobte Ansätze, um die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter fördern zu können. Hier kommt das Führungsprogramm „Gesund Führen“ ins Spiel. 5 Tipps für eine konkrete Umsetzung in Ihrer Führungspraxis erfahren Sie hier.

 

Wieso ist die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter so wichtig?

Um in der heutigen Zeit als Unternehmen wettbewerbsfähig zu sein und zu bleiben, ist es essentiell auf den Erhalt und die Förderung der Arbeitsfähigkeit und Beschäftigungsfähigkeit der Arbeitnehmer zu achten.

Auf der anderen Seite nehmen oftmals durch den wachsenden Druck wie beispielsweise eine Verdichtung der Arbeitslast, höher werdende Ziele oder fehlendes Fachpersonal die einzelnen psychischen und körperlichen Belastungen der Mitarbeiter zu.

Einer großer Anteil der Fehlzeiten geht auf beruflichen Stress zurück.

Betriebliche Gesundheitsförderung mit spezifischen und individuelle Maßnahmen für Mitarbeiter und Führungskräfte leistet hier einen wichtigen Beitrag und nimmt damit einen immer größer werdenden Stellenwert im Unternehmen ein.

Gesund Führen stellt im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung ein sehr wichtiges und einflussnehmendes Führungskonzept dar.

Warum sollten Sie als Führungskraft die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter fördern?

„Jedes Unternehmen ist so gesund wie seine Mitarbeiter“.

Letztendlich möchte ein Unternehmen Mitarbeiter haben, die motiviert, zufrieden und leistungsstark sind. Doch diese Eigenschaften bzw. Zustände sind nicht selbstverständlich einfach so (dauerhaft) vorhanden.

Und selbst wenn Sie in Ihrem Team, Ihrer Abteilung, Ihrem Bereich oder Ihrem Unternehmen Mitarbeiter haben, die aktuell motiviert, zufrieden und leistungsstark sind, bleibt das nicht automatisch so.

Es gibt strukturelle Einflüsse im Unternehmen wie auch wichtige Einflüsse durch Sie als Führungskraft, die positiven und förderlichen Einfluss auf Motivation, Arbeitszufriedenheit und Leistungsfähigkeit haben und somit diese Aspekte aufrecht erhalten oder sogar noch stärken können.

Sind diese Einflüsse im Unternehmen oder durch die Führungskraft jedoch nicht oder sogar eher in einer schädlichen Form vorhanden, dann kann dies dazu führen, dass Ihre anfangs motivierten, zufriedenen und engagierten Mitarbeiter nun unmotiviert und unzufrieden werden und möglicherweise häufigere Fehltage haben oder zwar präsent, aber eben nicht wirklich engagiert sind.

Möglicherweise nehmen auch diverse Stresssymptome wie beispielsweise Erschöpfung, Desinteresse, Unsicherheit, Fehleranfälligkeit, Rückenschmerzen, Bandscheibenvorfall, Tinnitus und Infekte zu.

Dies können Sie mit der konsequenten Einführung und Umsetzung von Gesund Führen verhindern.

Positive Ergebnisse von Gesund Führen

Die konsequente Umsetzung der Ansätze des Gesunden Führen steht im positiven Zusammenhang mit folgenden Ergebnissen – oder „bringt folgende Früchte“ nach dem „Gesund Führen“-Führungsprogramm von do care! von Dr. Anne Katrin Matyssek:

  • mehr psychische Gesundheit
  • mehr Wohlbefinden im Job
  • mehr Motivation
  • mehr echte Anwesenheit
  • ein gesunderes Unternehmen

 

„Gesundheit ist nicht Alles, aber ohne Gesundheit ist Alles Nichts.“ (Arthur Schoppenhauer)

In diesem Sinne ist es lohnenswert, wenn Sie die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter fördern.

5 Tipps, wie Sie die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter fördern

Im Folgenden erfahren Sie 5 wertvolle Tipps im Umgang mit Ihren Mitarbeitern, die einen positiven Einfluss auf die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter haben:

1. Ermöglichen Sie ausreichend Erholungspausen

Selbst bei einer Arbeit, die Ihre Mitarbeiter in einen Flow versetzt und sehr kurzweilig ist, gehören Pausen dazu. Und selbstverständlicher Weise bei Arbeiten, die eine sehr hohe Konzentration erfordern, die körperlich anstrengend oder psychisch herausfordernd sind.

Die gute Nachricht: Die Forschung hat gezeigt, dass eine erholsame Mittagspause und ausreichende kleine Pausen sich positiv auf die Erholung eines jeden Arbeitenden auswirken und diesen am nächsten Tag fitter zur Arbeit kommen lassen.

Als kleine Pausen bieten sich an: Mini-Entspannungsübungen wie Atemübung oder Progressive Muskelentspannung, einmal aufstehen und aus dem Fenster schauen, ein Glas Wasser trinken, mal die Augen schließen und die Schultern kreisen oder einen kleinen Smalltalk in der Kaffeeküche halten.

Noch einfacher und wirksamer ist es, wenn auch Sie selbst als Führungskraft oder Unternehmensinhaber als Vorbild für Ihre Mitarbeiter auf ausreichend Pausen achten und diese Pausen sozusagen zum Arbeitsalltag dazu gehören.

Ausgeruht lässt es sich doch mit neuer Energie und neuen Ideen viel besser arbeiten.

„Was ohne Ruhepausen geschieht, ist nicht von Dauer“. (Ovid)

 

Mehr über Erholungspausen und Ideen hierfür erfahren Sie in meinem Blogbeitrag 12 plus 2 Tipps, wie Sie kleine Erholungspausen in den Alltag integrieren können.

Und eine kleine Atemübung finden Sie zum direkten Download in meinen Ressourcen hier auf der Website.

2. Zeigen Sie regelmäßig Ihre Wertschätzung

Oftmals berichten mir Teilnehmer im Stressmanagement-Training, dass vieles von ihren Vorgesetzten als selbstverständlich hingenommen wird: regelmäßige Überstunden, häufige Schichtarbeit, zusätzliche Krankheitsvertretung, Umgang mit schwierigen Kunden und vieles mehr. Aber ein Dankeschön oder eine positive Rückmeldung, dass ihr Engagement wahrgenommen und geschätzt wird, erhalten sie nicht oder zu selten.

Aber warum denn? Den Mitarbeitern rück zu melden, dass man ihre Leistung und ihr Durchhaltevermögen oder ihre Kreativität oder ihre Hilfsbereitschaft wahrnimmt, kostet doch nichts.

Nein, im Gegenteil. Sie wäre sehr förderlich. Ihre Mitarbeiter fühlen sich gesehen, anerkannt und wertgeschätzt.

Das ist absolut wichtig für die psychische Gesundheit und letztendlich auch für die Motivation Ihrer Mitarbeiter.

Warum soll ich mich als Mitarbeiter sonst so sehr engagieren und eine Extrameile gehen?

Geben und Nehmen spielen hier eine große Rolle. Aber bitte ganz authentisch.

3. Geben Sie genügend Freiraum

Genügend Freiraum oder ausreichend Handlungsspielraum ist ein sehr wichtiges Führungstool. Denn Ihre Mitarbeiter sind intelligente Menschen, die mit etwas mehr Flexibilität – wo dies am Arbeitsplatz möglich ist – oftmals ihre Arbeit besser einteilen und gestalten können.

„Erst die Balance aus Selbst- und Fremdbestimmung, mit einem deutlichen Ausschlag zu ersteren, lässt unser Leben gelingen.“ (Helmut Glaßl)

Schwierige und knifflige Fälle lassen sich doch besser zu einer ruhigen Arbeitszeit lösen, wenn nicht ständig das Telefon klingelt oder andere Unterbrechungen durch Kollegen oder Meetings stattfinden.

Vielleicht ist gerade das Kind krank und Ihr Mitarbeiter oder Ihre Mitarbeiterin kann sich sowieso nicht mehr gut konzentrieren, da er oder sie schnellstmöglich nach Hause möchte zu Kind und Oma. Dann ist es doch sinnvoller, dies zu ermöglichen und am nächsten Tag oder danach einen entspannten und konzentrierten Mitarbeiter oder Mitarbeiterin im Team zu haben. Möglicherweise wäre hier auch eine Arbeit im Home-Office denkbar.

Ein Mitarbeiter ist Experte in dem einen Thema, einer Mitarbeiterin liegt dafür ein anderes Thema. Perfekt, so kann man die Arbeit doch auch inhaltlich aufteilen und jeweils die Kompetenzen des Experten nutzen. Anstatt immer Generalistentum zu erwarten.

Das sind nur ein paar Beispiele für mögliche Freiräume und Handlungsspielräume für Ihre Mitarbeiter.

4. Sorgen Sie für ein gutes Teamklima

In einem angenehmen Klima im Team, in der Abteilung oder dem Bereich arbeitet es sich viel angenehmer. Wenn Ihre Mitarbeiter gerne zur Arbeit gehen und sich mit ihren Kollegen und unter Ihrer Führung wohl fühlen, dann fördert dies auch ihre Motivation, ihre Arbeitszufriedenheit und ihr Engagement.

Setzen Sie sich als Führungskraft aktiv für ein gutes Teamklima ein.

Dies können Sie beispielsweise erreichen, indem Sie für informelle und lockere Räume und Zeiten sorgen, in denen Ihr Team gemeinsame schöne Erlebnisse erleben kann (z.B. Ausflüge, gemeinsames Frühstück).

Fördern Sie Humor bei der Arbeit. Mit etwas mehr Lockerheit und einem Lächeln im Gesicht arbeitet es sich leichter und zufriedener. Ein gutes und humorvolles Teamklima fängt dabei bei Ihnen an. Zeigen Sie sich selbst von einer menschlichen und lockeren Seite, achten Sie auf eine positive Stimmung. Begegnen Sie Ihren Mitarbeitern mit einem Lächeln. Ein ehrliches Lächeln steckt oftmals an.

Sie zeigen ehrliches Interesse am Wohlergehen Ihrer Mitarbeiter. So bekommen Sie mit, wie es Ihren Mitarbeitern geht und was sie sehr beschäftigt, anstrengt oder erfreut.

5. Achten Sie auf Transparenz und Offenheit

Wenn Unternehmen im Umbruch oder im Change-Prozess sind, herrschen oftmals große Unsicherheiten bei den Mitarbeiten. Sie haben vielleicht Sorge vor einem neuen unbekannten oder ungeliebten Aufgabengebiet, einer Versetzung oder dem Arbeitsplatzverlust.

Unternehmen und Führungskräfte sind sich oftmals nicht bewusst, wie viel Stress dies bei den Mitarbeitern auslöst und wie viel Einfluss dies auf die Qualität der Arbeit hat.

Dies gilt aber auch für ganz normale Zeiten. Ihre Mitarbeiter wollen wissen, was Sie von Ihnen halten. Als Mitarbeiter ist es bedeutend angenehmer, wenn die eigene Führungskraft ausreichend transparent und offen auftritt. Ein Pokerface ist hier unangebracht.

Zur Transparenz zählt auch, dass Sie als Führungskraft Feedback in beide Richtungen geben. So sorgen Sie für Halt und Orientierung. Dabei ist aber das Verhältnis von Lob und Kritik sehr wichtig. Hier ist ein Verhältnis von 3:1 empfehlenswert.

Wie können Sie als Führungskraft Gesund Führen etablieren?

Einige Unternehmen führen das Konzept Gesund Führen als BGM-Maßnahme im ganzen Unternehmen gezielt ein. Dies beinhaltet häufig das 2-tägige Gesund Führen-Seminar und nachgelagerte Booster-Workshops zum Verstärken und Intensivieren sowie individuelle Führungskräfte Coachings.

Möchten Sie ganz individuell für sich in Ihrem Team, Abteilung oder Bereich dies einführen, dann ist ein individuell angepasstes Konzept für Sie sicher interessant.

Außerdem können Sie die Inspirationen hier auf dem Ressourcenfokus-Blog im Spätsommer und Herbst nutzen, um als sich Führungskraft im Gesund Führen fit zu machen und sofort in die Umsetzung und Veränderung zu kommen.

Sie erhalten weitere Inspirationen wie Sie die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter fördern können und wie Sie für Ihre eigene Selbstfürsorge etwas tun können.

Fazit

So können Sie die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter als Führungskraft aktiv fördern:

  • Ermöglichen Sie ausreichend Erholungspausen
  • Zeigen Sie regelmäßig Ihre Wertschätzung
  • Geben Sie genügend Freiraum
  • Sorgen Sie für ein gutes Teamklima
  • Achten Sie auf Transparenz und Offenheit

Einladung zum Vortrag Gesundes Führen

Abschließend lade ich zu meinem öffentlichen Vortrag „Gesundes Führen von Mitarbeitern & die eigene Selbstfürsorge“ ein:

am Mittwoch, 15.08.18, in Bad Homburg im Terra Verde Biomarkt

Hier können Sie direkt den Flyer für den Vortrag Gesundes Führen in Bad Homburg aufrufen.

 

Nun wünsche ich Ihnen Mut, Motivation und Freude beim Umsetzen der Tipps und beim Ernten der „Früchte“!

Ihre

Sabine Machowski

 

P.S.: Gerne halte ich Sie auf dem Laufenden mit meinen Blogbeiträgen, Coaching-Inspirationen und Angeboten rund um Gesund Führen, Burnout-Prävention und Resilienz-Förderung. Tragen Sie sich hierzu gerne in meinen Ressourcenfokus-Newsletter ein.

P.P.S.: Wenn Sie in Ihrem Unternehmen das erprobte und erfolgreiche Führungsprogramm „Gesund Führen“ von do care! einführen möchten, erstelle ich Ihnen gerne als zertifizierte Trainerin für dieses Programm ein für Ihr Unternehmen maßgeschneidertes Angebot! Ich freue mich auf Ihren Anruf!

 

 

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